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Protokoll der Frühjahrssitzung des Arbeitskreises Bilinguale Schulen
Termin: Dienstag,
14. März 2006,
15:00 Uhr,
Friedrich-Engels-Gymnasium

Protokoll der Herbstsitzung des Arbeitskreises Bilinguale Schulen
Termin: Dienstag,
18. Oktober 2005,
15:00 Uhr,
Menzel-Oberschule

Protokoll der Frühjahrssitzung des Arbeitskreises Bilinguale Schulen
Termin: Dienstag,
1. März 2005,
15:00 Uhr,
Willi-Graf-Oberschule

Protokoll der Herbstsitzung des Arbeitskreises Bilinguale Schulen
Termin: Mittwoch,
16. September
2004,
15:00 - 17:30 Uhr,
John-F.-Kennedy-Schule

Protokoll der Frühjahrssitzung des Arbeitskreises Bilinguale Schulen
Termin: Donnerstag,
6. Mai 2004,
15:00 - 17:00 Uhr,
Sophie-Charlotte-Oberschule

Protokoll der Sitzung des Arbeitskreises Bilinguale Schulen vom 14.03.2006

Ort: Friedrich Engels Gymnasium

Beginn: 15.00

TOP 1: Ausführungsvorschriften für bilingualen Unterricht an weiterführenden allgemein bildenden Schulen.

Die anwesenden Frau Göttel-Dauber und Herr Schmidt stehen zu Fragen zur neuen AV bereit.

Zunächst taucht bei den Anwesenden die Frage auf, nach welchem Prozedere an Gesamtschulen bilinguale Klassen eingerichtet werden können. Die Berichte über das bisherige Vorgehen variieren, im Wesentlichen wird aber auf Elternwunsch in den bilingualen Zug aufgenommen.

Nach Diskussion wurde festgestellt: Der Zugang der Schüler zum bilingualen Zug sollte durch die Formulierung von Mindestanforderungen reguliert werden – eine Orientierungs- oder Beobachtungsphase müsse existieren, der Zugang müsse die beiden Elemente beachten, also den Elternwunsch und die Schülerbeurteilung, die Notenmarge sollte 9 Punkte (F4) sein.

Die nächste Frage betraf den Punkt 3, Absatz 5 der AV, nach dem eine Schule nicht mehr als 2 bilinguale Züge einrichten darf. Der Sinn dieser Vorschrift sei, auch Regelklassen an einer Schule einzurichten und damit den Übergang aus dem bilingualen Zug ausscheidender Schüler an derselben Schule zu ermöglichen. Als Vorschlag wurde akzeptiert, den Passus soweit zu ändern, dass ein Wechsel in eine Regelklasse an der selben Schule gewährleistet sein müsse.

Zu der Frage des Punktes 9, der die Einrichtung einer „bilingualen Fachkonferenz“ vorsieht, schlug Herr Schmidt vor, stattdessen lieber einen Ausschuss der Gesamtkonferenz der Lehrer nach § 79 Schulgesetz einzurichten. Auf diese Weise würden konkurrierende Entscheidungen der verschiedenen FK´s verhindert. Zudem besäße dieser Ausschuss weiterreichende Kompetenzen durch die Bindung an die Gesamtkonferenz. Dieser Vorschlag traf auf allgemeine Zustimmung.

TOP 2: Neue Stundentafel

Die Einführung des Ethik-Unterrichts in Berlin macht eine neue Stundentafel notwendig.

Die AV sieht vor, dass es für den bilingualen Unterricht an den Schulen zusätzlich eine Lehrerwochenstunde aus dem Pool des Landes Berlin geben wird. In der Stundentafel der 7. bis 10 Klasse bedeutet dies, dass die bilingualen Züge 1 Stunde mehr hätten als die „normalen“ Züge (7: 33 ; 8: 34; 9: 34; 10: 34). Zusätzlich lassen sich die Profilstunden auf den bilingualen Zug verteilen, so dass insgesamt 2 Stunden in 7., 4 in 8, 5 in 9 und 5 in 10 zur Verteilung auf den bilingualen Zug zur Verfügung stünden. Ein Problem taucht auf, sobald ab der 8. Klasse eine 3. Fremdsprache gewählt wird. Dann stünden nur noch 1 in 8, 2 in 9 und 10 zur Verfügung. Sport kann in der Regelform nicht mehr reduziert werden (von 3 auf 2).

Diese Entwicklung stieß auf Kritik der Anwesenden: Im Vergleich zu der heutigen Situation werde der bilinguale Unterricht um 30 bis 40% reduziert.

Um die Möglichkeiten der neuen Stundentafel zu exemplifizieren werden von der Schulverwaltung Musterstundentafeln zur Verfügung gestellt. In einem weiteren Schritt schicken alle Schulen ihre erarbeiteten Stundentafeln an Frau Göttel-Dauber, die daraus eine „Best-Practice“ Stundentafel erstellen wird.

Auf die Frage, ob es möglich wäre, Inhalte der Sozialkunde bilingual in Ethik (etwa in Modulen) zu unterrichten, antwortete Frau Göttel-Dauber, dass Dogmatik in dieser Frage nicht angebracht wäre, wenn Inhalte nicht dorthin passten.

TOP 3: Vierte Prüfungskomponente

Die 4. Komponente der Prüfung MSA soll in den bilingualen Zügen in der Fremdsprache durchgeführt werden. Bisherige Erfahrungen mit den Wünschen der Schüler zeigen unterschiedliche Ergebnisse: in Erdkunde wird eher die fremdsprachliche Prüfung gewählt, in Biologie und Geschichte eher die deutsche. Möglicherweise hängt dies auch mit der unterschiedlichen Dauer des bilingualen Sachfachunterrichts zusammen: je länger die Schüler bereits in der Fremdsprache unterrichtet werden, desto eher sind sie bereit, die Prüfung in der FS abzulegen.

TOP 4: Verschiedenes

Der Vorsitzende Herr Battenberg schlug vor, die Sitzungen des Arbeitskreises zu „verschlanken“, also auf größere Bewirtung zu verzichten und so den Aufwand für die gastgebenden Schulen zu verringern. Außerdem solle die Ausrichtung in Zukunft in alphabetischer Reihenfolge erfolgen. Beides traf auf einhellige Zustimmung.

Die nächste Sitzung findet statt: am 12. September 2006, 15:00 Uhr, in der Kant Schule (bzw. Berlin International School), Lentzealle 8-10.

Bitte an alle: Vorschläge für die Tagesordnung an feg.battenberg@onlinehome.de

Ende: 17.00

Stefan Eggers, Friedrich Engels Gymnasium