Comenius-Programm

Die Sophie-Charlotte Schule nimmt schon seit Jahren am Comenius-Programm teil. Im folgenden Text werden Ergebnisse von ehemaligen Projektzusamenarbeiten vorgestellt.
Wir nehmen im Jahre 2010/11 wieder am Comenius-Programm teil. Weitere Informationen dazu werden folgen.
Perspektiven der europäischen Integration und gegenseitige Abhängigkeit
| Koordinierende Schule: |
Zespól Szkól Ogólnoksztalcacych im. Pawla Stalmacha (Polen) |
| Partnerschulen: |
DEUTSCHLAND Sophie-Charlotte-Oberschule SPANIEN Ies Rosalia Castro HOLLAND OSG Piter Jelles Gymnasium RUMÄNIEN Colegiul National Vladimir Streinu |
Aktivitäten und Plan
Zu Beginn wurde das neue Projekt der Schulgemeinschaft vorgestellt. Die Koordinierunsschule organisierte ein Studientreffen in Wisla, Polen. Es fand vom 16.11. - 20.11. 2005 statt. Art und Ausmaß der weiteren Zusammenarbeit wurden für das laufende Projektjahr festgelegt sowie der Austausch von Zwischen- und Endergebnissen. Weiterhin wurden Themenschwerpunkte für die Fortführung des Projektes, Orte und Zeiten an denen die Studientreffen stattfinden sollen und Möglichkeiten der bi- beziehungsweise multilateraler Austauschunternehmen diskutiert.
Alle Partnerschulen integrierten Projektthemen in ihre Lehrpläne. Einige Mitgliedsländer der Europäischen Union (DE, NL) sind stärker betroffen von Faktoren der Immigration, andere Länder oder Regionen dieser Länder (ES - Galizien, PL, RO) stärker von der Emigration.
Jede Partnerschule musste die genannten Themenstellungen aus eigender Sicht behandeln. Unabhängig von Migrationsproblemen (Immigration/Emigration) befassten wir uns auch mit Stereotypen. Die rumänische Schule hatte eine Website erstellt, auf der Adjektive aufgeführt sind, die zur Charakterisierung von Personen dienen. Schüler können dort wählen, welche Adjektive sie für Menschen aus den Partnerländern als charakteristische Merkmale erachten. Auf diese Weise wollten wir stereotype Bilder unserer SchülerInnen erarbeiten und diskutieren. Die Ergebnisse dieser Untersuchung wurden auf dem Treffen im März ausgewertet.
Die Partnerschulen haben am Studientreffen in Santiage de Compostela, Spanien, teilgenommen, wo jede Schule die komplexen Auswirkungen der Migration auf ihr Land und ihre Region vorstellte. Darüber hinaus sollten die Ergebnisse der Stereotypuntersuchung vorgestellt und diskutiert werden. Diese Informationen konnten dann von den Partnerschulen für ihre eigene Arbeit mit den SchülerInnen weiterverwendet werden.
Im Schuljahr 2006/07 hat jede Partnerschule die Vor- und Nachteile der europäischen Integration des jeweiligen Landes in der EU sowie die Integration der Partnerländer analysiert. Darüber hinaus wurden auch die Probleme der Integration verschiedener Minderheiten im eigenen Land untersucht. Wir haben uns mit Umweltproblemen innerhalb der Mitgliedsländer befasst wie Umweltverschmutzung, Müllentsorgung und Umweltschutz. Ein weiterer Schwerpunkt war die wirtschaftliche und kulturelle Auswirkung der Integration der neuen Partnerländer und deren Kultur. Die genannten Schwerpunkte sollten je nach Thematik fachlich zugeordnet und in den Lehrplan der jeweiligen Fächer eingearbeitet werden. Die Arbeit sollte dann im ersten Schulhalbjahr in den jeweiligen Fächern durchgeführt und die Ergebnisse während der Projekttreffen in Rumänien vorgestellt und ausgetauscht werden. Das ermöglichte es während des restlichen Schuljahres, dass die Ergebnisse der Partnerschulen anschließend den SchülerInnen im jeweiligen Heimatland vorgestellt und mit ihnen erörtert werden konnten, wie zum Beispiel Vor- und Nachteile der Integration in Partnerländern und besondere Probleme mit denen diese konfrontiert sind.
Während des Schulhalbjahres 2006/07 waren zwei Studientreffen geplant, das erste im November 2006 in Rumänien und das zweite im März 2007 in Berlin.
Wir haben unsere Erfahrungen und Ergebnisse in Zeitungsartikeln veröffentlicht und wir haben sie am "Tag der offenen Tür" der Schulgemeinde und Interessierten mittgeteilt, zum Beispiel durch den Aushang von Schülerarbeiten. Außerdem sind Treffen mit anderen interessierten Schulen vorgesehen und mit politischen Trägern des Bezirks gegen Ende des Schuljahres.
Die Evaluierung des Projektes wurde mit Hilfe von Fragebögen, die regelmäßig während des Projektjahres und am Ende in allen Partnerschulen ausgefüllt wurden, durchgeführt. Die Fragen waren so angelegt sein, dass sie den Fortschritt in der Projektarbeit und dabei aufgetretene Probleme aufzeigten.