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evangelischer Religionsunterricht

Evangelischer Religionsunterricht an der Sophie-Charlotte-Oberschule

Evangelischer Religionsunterricht möchte die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler fördern, um selbstständige Urteilsfähigkeit in religiösen Fragen auszubilden. Evangelischer Religionsunterricht wird an unserer Schule in der 7.-10. Jahrgangsstufe in verlässlicher Kooperation mit dem Fach Ethik erteilt: Einzelne Unterrichtsmodule werden von den evangelischen Religionslehrkräften im Rahmen des Ethik-Unterrichtes gestaltet:

In jedem Schuljahr werden die religionskundlichen Module des Ethik-Unterrichtes (Judentum, Christentum, Islam und Buddhismus) sowie weitere thematische Einheiten, die in den Lehrplänen der Fächer Ethik und evangelische Religionslehre enthalten sind, unterrichtet, z.B. "Leben mit oder ohne Religion", "Ethischer und religiöser Umgang mit Sterben, Tod und Trauer", "Migration, Integration, Asyl, Abschiebung".

Das an unserer Schule eingeführte Kooperationsmodell leistet einen Beitrag zur Integration religiöser Lernprozesse in ethischer Verantwortung.

Eine Übersicht außerschulischer Lernorte bietet folgende Homepage:

http://www.atlas-religioeser-lernorte.de


Zur Homepage der Arbeitsstelle für evangelischen Religionsunterricht in Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf:
http://www.aru-online.de

Zur Homepage der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, welche für den evangelischen Religionsunterricht verantwortlich ist: http://www.ekbo.de/religionsunterricht

Wir zitieren aus der landeskirchlichen Homepage:

Religionsunterricht

Die Schule hat die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern Wissen und Können, Klärung und Orientierung in allen wesentlichen Lebensbereichen zu eröffnen. Deshalb ist Religionsunterricht auch für Kinder und Jugendliche wichtig, die selbst nicht glauben oder andere religiöse Überzeugungen vertreten. Mit dem Religionsunterricht verbinden sich vier Bildungsaufgaben:

Die Welt verstehen:

Unsere Lebenswelt ist durch die Bibel und die Traditionen des Christentums und anderer Religionen geprägt - in Literatur, bildender Kunst, Musik und Architektur, in den Feiertagen im Kalenderjahr, in Werbung und Medien. Religionsunterricht erschließt religiöse Sprache und Symbole und macht mit den Ursprüngen von Festen und Gebräuchen der Weltreligionen vertraut.

Nach Sinn fragen:

Es gehört zum Menschsein, über Alltägliches hinaus zu fragen: Woher komme ich? Wozu lebe ich? Wohin gehe ich? Religionsunterricht hilft, solche Fragen zu bedenken. Dabei können die Menschheitserfahrungen in den alten Texten und Erzählungen der Bibel lebendig werden, wenn Schülerinnen und Schüler sich mit Menschen auseinandersetzen und so sich und andere besser verstehen können.

Über Glauben nachdenken:

Menschen bekennen sich zu Gott - in vielen Religionen. Aber wo ist Gott? Warum verhindert er Unglück nicht? Im Religionsunterricht erfahren Schülerinnen und Schüler davon, wie Menschen nach Gott suchen oder ihn leugnen und auf welche Weise der Gottesglaube den menschlichen Allmachtsphantasien entgegensteht. Sie denken über Glück und Verantwortung, über Zweifel und Grenzen nach und lernen, gelebter Religion mit Toleranz und Respekt zu begegnen.

Für Menschenwürde eintreten:

In einer Erfolgsgesellschaft zählt vor allem Leistung; doch viele geraten an den Rand oder leben im Schatten des Wohlstands. Aber die Würde des Menschen ist nicht von seiner Leistung abhängig! Religionsunterricht macht empfindsam für das Leid anderer und schärft den Blick für Benachteiligungen und Unrecht - im eigenen Lebensumfeld und weltweit. Er erprobt Möglichkeiten für Hilfsbereitschaft und die Förderung von Gerechtigkeit.